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21_Pool House Guest: Ewa de Lubomirz – Wieviel Authentizität ist überhaupt professionell?

21_Pool House Guest: Ewa de Lubomirz – Wieviel Authentizität ist überhaupt professionell?

57m 47s

Diese Folge hat Energie. Und zwar ab der ersten Minute.

Ewa de Lubomirz und ich sprechen über Authentizität, Ausstrahlung und die Frage, was Professionalität heute eigentlich wirklich bedeutet. Denn nur weil wir sichtbar sind, heißt das nicht automatisch, dass wir alles ungefiltert nach außen tragen müssen.

Es geht um Verantwortung. Um Sprache. Um Präsenz. Und um die Frage, wie professionell man wirken muss, damit Menschen Vertrauen fassen können.

Eine Folge mit vielen ehrlichen Gedanken, starken Beobachtungen und einigen Momenten, die ziemlich viel entlarven. Fast wie eine Stunde Coaching zum Zuhören.

19_Hört auf, alles zu überdesignen.

19_Hört auf, alles zu überdesignen.

9m 14s

Warum gerade alles gut aussieht, aber nichts mehr wirkt. In dieser Folge geht es um überdesignte Ästhetik, austauschbare Marken und die Frage, warum viele Designs eher für den Feed entstehen als für echte Nutzung. Ich zeige dir, wo wir uns selbst im Weg stehen und warum klare Entscheidungen wichtiger sind als perfekte Oberflächen.

18_Warum sich Verkaufen als Designerin gerade so schwer anfühlt.

18_Warum sich Verkaufen als Designerin gerade so schwer anfühlt.

6m 42s

Der Markt ist voller, die Auswahl größer und die Unsicherheit auf Kundenseite spürbarer denn je. Viele Designerinnen reagieren darauf mit mehr Output, mehr Content und mehr Präsenz, ohne zu merken, dass sie damit genau das verstärken, was sie eigentlich durchbrechen wollen. Diese Folge legt offen, warum sich Verkauf gerade so schwer anfühlt, wo der eigentliche Denkfehler liegt und weshalb gute Gestaltung allein nicht mehr ausreicht, um Entscheidungen auszulösen.

17_Was heute oft als Design verkauft wird, ist in Wahrheit ziemlich teures Herumprobieren.

17_Was heute oft als Design verkauft wird, ist in Wahrheit ziemlich teures Herumprobieren.

10m 15s

In dieser Folge denke ich laut über Designstrategie nach und darüber, warum sie für mich kein Extra ist, sondern die Grundlage für alles, was später tragen soll. Ich spreche darüber, warum Marken ohne klare strategische Basis schnell austauschbar wirken, warum Kund:innen sich dann oft nicht wirklich wiederfinden und weshalb genau daraus diese endlosen Feedbackschleifen entstehen. Gleichzeitig geht es um die andere, oft unterschätzte Seite von Designstrategie: den Prozess. Denn wenn du vorne nicht sauber führst, gibst du hinten dem Kunden eine Verantwortung, die er eigentlich bei dir gesucht hat. Und genau das macht Projekte unnötig schwer. Diese Folge ist eine...

16_Pool House Guest: Geri Kriechbaum – Freiheit, Handschrift und ein System, das wirklich zu dir passt.

16_Pool House Guest: Geri Kriechbaum – Freiheit, Handschrift und ein System, das wirklich zu dir passt.

49m 12s

In dieser Folge spreche ich mit Geri von Stroncton über seinen Weg in die Kreativbranche, über eigene Artworks, erste Produkte und den Moment, in dem aus einer sehr persönlichen gestalterischen Sprache plötzlich echte Anfragen entstanden sind. Wir sprechen darüber, wie er sich aus dem klassischen Nine-to-Five gelöst hat, warum ihn Systeme von außen eher einengen und wieso er trotzdem ein eigenes System für sich entwickelt hat, das ihm heute mehr Sicherheit in seiner Arbeit gibt.

Es geht um Sichtbarkeit, Social Media und die Frage, ob man wirklich immer eine spitze Nische oder ein klar abgegrenztes Angebot braucht, um wiedererkennbar zu...

15_Design wird sabotiert und keiner merkt’s.

15_Design wird sabotiert und keiner merkt’s.

7m 18s

Eine Nachricht aus meiner Masterclass hat mich nicht losgelassen: Freelancer-Job, Agentur, drei Logos, anderthalb Tage, kein Briefing. Und eine Designerin, die einfach nur sauber arbeiten wollte. Diese Folge ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit einem strukturellen Problem: Warum gute Gestaltung scheitert, wenn Prozesse fehlen, Verantwortung nach unten rutscht und Selbstzweifel dort entstehen, wo eigentlich Führung fehlen würde.

Eine Folge über Wut, Klarheit und den Moment, in dem Haltung entsteht.

14_Pool House Guest: Maren Schwitalla – Wer entscheidet, ob du sichtbar genug bist?

14_Pool House Guest: Maren Schwitalla – Wer entscheidet, ob du sichtbar genug bist?

39m 42s

Maren Schwitalla war schon früh präsent auf Instagram. Für mich wirkte das immer klar, mutig, selbstverständlich. Und im Gespräch sagt sie: „Ich empfinde mich gar nicht als Paradebeispiel.“

In dieser Folge spreche ich mit meiner ehemaligen Kommilitonin Maren darüber, was Sichtbarkeit wirklich bedeutet und wer eigentlich bestimmt, wann sie „genug“ ist.

Es geht um Vergleich, Bewertung von außen, Selbstzweifel und die leise Angst, nicht mitzuhalten.
Und um die Erkenntnis, dass Sichtbarkeit vielleicht weniger mit Strategie zu tun hat und mehr mit Selbstbild.

13_Pool House Guest: Iris Emberger – Zwei Generationen. Und wer hat recht?

13_Pool House Guest: Iris Emberger – Zwei Generationen. Und wer hat recht?

39m 58s

In dieser Folge spreche ich mit Iris Emberger.
Uns trennen knapp zwanzig Jahre. In Alter, Erfahrung und Prägung. Und genau das macht dieses Gespräch so spannend.

Iris ist seit sie achtzehn ist selbstständig. Parallel zur Schule. Mit einer Selbstverständlichkeit, die in meiner Generation kaum vorstellbar war. Ich komme aus einer Zeit, in der Ausbildung, Handwerk und ein klarer Berufsweg im Mittelpunkt standen. Sichtbarkeit war kein Thema. Persönlichkeit etwas Privates.
Wir sprechen darüber, was diese Unterschiede mit uns machen. Warum meine Generation oft ein starkes handwerkliches Fundament mitbringt. Und warum die jüngere Generation dafür viel leichter in die Sichtbarkeit geht, ohne...

12_This is Design – Design entsteht nicht im Entwurf. Sondern in allem dazwischen.

12_This is Design – Design entsteht nicht im Entwurf. Sondern in allem dazwischen.

12m 5s

Design entsteht nicht im Entwurf. Lange dachte ich, meine Stärke liegt im Gestalten. In London habe ich mir Leichtigkeit und grafische Sicherheit geholt, im Studium ging es um Haltung, Tiefe und Diskurs. Ich wollte Design wirklich verstehen. Aber erst im Job habe ich gemerkt, wofür ich wirklich eingesetzt werde. Nicht für schöne Layouts, sondern für Klarheit. Für Präsentationen. Für das Erklären von Gedankengängen. Für das Halten von Entscheidungen.

Irgendwann habe ich erkannt, dass das kein Zufall ist. Immer wieder bekam ich Verantwortung für komplexe Projekte. Kolleginnen fragten mich nach genau dieser Expertise. Kundinnen vertrauten mir ohne Diskussion. Mein eigentlicher Wert...