21_Pool House Guest: Ewa de Lubomirz – Wieviel Authentizität ist überhaupt professionell?

Shownotes

Was bedeutet Authentizität eigentlich wirklich? Und wo hört sie vielleicht auch auf?

Genau mit dieser Frage startet diese Folge und ziemlich schnell wird klar, dass Authentizität im Business nicht einfach bedeutet, auf alles zu scheißen und ungefiltert jede Emotion nach außen zu tragen. Sondern dass vielleicht sogar das Gegenteil dazugehört: Werte. Haltung. Anstand. Verantwortung.

Ewa de Lubomirz spricht darüber, warum Professionalität oft viel mehr mit Stabilität zu tun hat, als wir heute glauben. Warum Menschen, die sichtbar werden und als Expert:innen auftreten, automatisch auch eine gewisse Sicherheit ausstrahlen müssen. Und warum Sprache dabei ein unglaublich mächtiges Werkzeug ist. Wir sprechen darüber, dass Unsicherheiten natürlich menschlich sind und stattfinden dürfen. Aber eben auch darüber, dass Kund:innen Orientierung suchen. Klarheit. Präsenz. Jemanden, der Entscheidungen halten kann und nicht sofort ins Wanken gerät.

Besonders spannend ist die Frage, wie viel Authentizität überhaupt professionell ist und ob wir gerade manchmal Ehrlichkeit mit fehlender Haltung verwechseln.

Diese Folge hat unglaublich viel Energie, Tiefe und ganz viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Fast wie eine Stunde Coaching, ohne dass es sich nach Coaching anfühlt.

Sieht gut für dich aus.

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Transkript anzeigen

00:00:11: Ich denke mal laut und heute, denke ich nicht alleine.

00:00:16: Heute habe ich eine Gästein bei mir und ich bin so glücklich mein Herz hüpft gerade!

00:00:21: Ich spüre es in meiner Brust weil ich Eva begrüßen darf und ich würde einfach direkt das Wort an dich geben liebe Eva stelle dich bitte kurz vor wer bist du was machst Du?

00:00:36: Also erst mal vielen lieben Dank, Svenja.

00:00:38: Dass ich hier bei dir im Studio-Pool, ich hoffe es spreche ich aus, dabei sein darf und dass ich von der Bühne wo wir uns das letzte Mal gesehen habe jetzt quasi direkt in dein Podcast springe... Das ist eigentlich das schönste!

00:00:52: Und das ist auch eine Form von Bühnen womit wir auch schon direkt beim Thema wären.

00:00:57: Mein Herz schlägt für die Bühner.

00:00:59: also mein Herz schräg dafür Frauen immer wieder zu zeigen, wie viele Bühnen es da draußen eigentlich gibt.

00:01:06: Zu verstehen das alles im Grunde wo wir oder in dem Moment wo wir vor Menschen sprechen mit Menschen sprechen eine Bühne kreieren.

00:01:16: und Wir dürfen viel mehr verstehen dass diese bühnen nicht von alleine kommen Sondern dass wir diese bühen ganz aktiv suchen müssen um uns selbst da draußen in die Selbstwirksamkeit zu bringen und gleichzeitig auch, um wirklich von unserem Business leben zu können.

00:01:33: Weil das hat maßgeblich was mit der Bühne zu tun.

00:01:36: Und das ist meine ganz große Passion als Journalistin, als ehemalige Journalistinnen – wobei einmal JournalistIn, du weißt immer Journalisten!

00:01:42: Es ist schon so dass ich das ganz tief in mir habe.

00:01:44: Ich hab ja sehr lange beim Fernsehen gearbeitet bei RTL.

00:01:48: Hab über zwanzig Jahre Kameraerfahrung also vor- und hinter der Kamera und hab irgendwann festgestellt dass das so relevant ist, gerade für die heutige Zeit und auch Social Media.

00:01:59: Und dass es so ein großes Thema ist sich selber vor der Kamera oder eben auf einer Form der Bühne egal was es für eine ist.

00:02:06: Auch das hier wie gesagt ist ne Bühnen Dass man wirklich versteht.

00:02:11: Das ist ein Skill, das du lernen kannst.

00:02:13: Also du kannst Lernen präsent zu sein Du kannst lernen eloquent zu sprechen.

00:02:19: Du kannst lernen Menschen zu begeistern.

00:02:21: Du kannst Lernend dich selbst klug zu verkaufen.

00:02:24: und vor allem kannst du lernen, diese Angst oder diese ganzen Zweifel die wir haben mitzunehmen.

00:02:33: Ich sag bewusst Mitzunehmend weil sie wegzukriegen ist meiner Meinung nach das vollfalsche Worthing.

00:02:41: es geht darum wie Du sie mit integrierst auf dieser Reise.

00:02:46: Boah, wow!

00:02:46: Also ich glaube jetzt haben alle da draußen direkt verstanden warum ich dich in meinem Podcast haben wollte.

00:02:53: Du fängst auch nur an zu erzählen wer du bist und schon hängt man dir an deinen Lippen.

00:02:58: also ich liebe, liebe deine Energie.

00:03:01: und ja du sagst genau das Richtige also dass man es lernen kann und dass man eben das alles eine Bühne ist Sagst du ja auch, dass man oder glaube ich das habe ich auf jeden Fall immer so bei dir beobachtet.

00:03:17: Dass jeder ja sein Bühnenlicht zu finden kann.

00:03:22: also man hat ja seine eigenen Qualitäten.

00:03:26: und nur ganz kurz einmal ein kleiner Abstecher.

00:03:30: Wir hatten ja gerade vorher so ein kleines technisches Problem weil Ich gedacht habe jetzt kommt die Eva zu mir, zum Kleinpoolhaus.

00:03:42: Die sonst immer so eine große Bühne hat mit so vielen tollen Teilnehmerinnen und Zuschauerinnen, Fans!

00:03:51: Und jetzt möchte ich sie einladen und was hab' ich?

00:03:53: Ich hab hier mein Handy, ich kann dich doch nicht fragen ob du wirklich dein Handy zur Hand nehmen würdest um eine Sprachnotiz einzusprechen mir die Spur nachher zu schicken.

00:04:05: Das ist ja viel zu viel Aufwand das kann ich ja nicht bringen.

00:04:09: und genau den gleichen ähnlichen Gedanken hatte ich kürzlich als ich mal auf einem Business Event war was ziehe ich denn an damit ich mich da einreihe Damit ich da irgendwie auch dazugehöre.

00:04:20: Mein Mann hat gesagt, das ist so quatsch jetzt!

00:04:23: Zieh deine Tennissocken an, zieh deine Sneaker an und sei einfach du weil ich glaub' da bist Du dann am allerechtesten.

00:04:30: Und was hab ich heute wieder gelernt?

00:04:32: Diese ganze Technik die ich mir vorher überlegt habe Hat nicht funktioniert.

00:04:35: Was haben wir getan?

00:04:35: Wir sitzen hier bei Zoom Wir haben unser Handy vor unserer Nase Wir machen eine Sprachnotiz.

00:04:40: Ich hab's nicht gefragt ob Du mir die Tonspur schicken kannst.

00:04:44: Also was bedeutet Authentizität für Dills?

00:04:48: Ich finde es super, dass du das gerade erzählt hast.

00:04:50: Weil das tatsächlich ein ganz großer Grund ist warum viele Frauen nicht richtig loslegen.

00:04:55: Das Thema mit der Technik ist viel größer als wir denken.

00:04:58: also die Angst davor, dass gewisse technische Dinge uns völlig überfordern und wird dadurch nicht aktiv werden sondern immer in diesem Passiven bleiben und sagen zum Beispiel kleine Anekdote dazu.

00:05:10: das passt gerade voll rein vor meiner ersten Masterclass.

00:05:16: Ich hatte vorher eine Masterclass zu machen, habe ich gedacht ne es kann ich ja nicht machen weil das Internet hier wird nicht so ist ein bisschen wackelig oft.

00:05:25: und dann habe ich gesagt dann kann ich's nicht machen, weil wenn hundert Frauen im Raum sind, dann wird das Internet das nicht schaffen sozusagen und dann ist es sehr unprofessionell wenn das zusammenbricht.

00:05:36: So kleine Poente!

00:05:37: Ich mache diese Masterclass trotzdem.

00:05:40: Wie viele Frauen waren im Raum am Anfang?

00:05:42: Ich dachte ja, die ganze Zeit ein Hundert.

00:05:44: Es waren fünf.

00:05:46: Oh nein!

00:05:47: Und mit fünf Frauen hat das Internet das sehr gut geschafft und das Interessante ist dass ich aber die ganzezeit in meinem Kopf hatte es werden sich ja hundert anmelden dann wird diese.

00:05:58: dadurch bin ich in so eine Selbstsabotage gerutscht.

00:06:03: Bevor ich die Frage der Authentizität beantworte, würde ich sehr gerne das sagen.

00:06:08: Dass wir uns selber sabotieren eigentlich non-stop und mein Internet ist nicht besser geworden sondern meine Art zu organisieren ist besser geworden.

00:06:19: Und wenn ich heute Masterclasses gebe mit hundert Frauen jetzt gerade heute schlechtes Beispiel bei.

00:06:24: Jetzt haben wir hier Glasfaser.

00:06:26: Jetzt ist das ganze ja fünf Jahre her!

00:06:28: Jetzt habe ich das Internet.

00:06:29: aber wenn es nicht hätte würde ich nie wieder so handeln, sondern würde mir den Raum suchen.

00:06:35: Das heißt, ich würde nach Köln fahren oder nach Bonnen oder nach Düsseldorf, würde mich dort in ein Hotel setzen und eine Lobby und würde dort mit gutem Internet eine Masterclass halten.

00:06:47: Also ich habe mich da komplett verändert.

00:06:49: Ich bin nicht mehr das Opfer meiner Umstände, sondern ich kreiere sie selbst und das war ein großer Change!

00:06:55: Und authentisch ist absolut dass ich das sage natürlich ist es authentisch.

00:06:59: oder auch dass du das gerade erzählst ist für mich mega authentisch weil's die Wahrheit ist.

00:07:03: wir sitzen jetzt hier im Zoom-Kollens ist überhaupt nicht schlimm.

00:07:07: Die Sache ist nur die... Es gibt einen ganz schmalen Grad.

00:07:10: Da hab' ich vorgestern mit Ravi Wali drüber gesprochen der Social Media Experte.

00:07:16: Wir haben auch über Authentizität gesprochen.

00:07:18: Und Ravi hat gesagt, wenn ich jetzt authentisch wäre und du ever was würden wir jetzt machen?

00:07:23: Lass uns ehrlich sein!

00:07:24: Wir würden auf Sofa gehen, Pralinen essen und würden hier einfach nur chillen und uns über unser Leben austauschen aber wahrscheinlich auf einer ganz anderen Ebene weil man ja dann vielleicht über ganz andere Themen spricht die für den Podcast gerade nicht relevant sind.

00:07:39: Und das ist halt eben der schmale Grad.

00:07:41: und deswegen auch bei dem ich ziehe meine Tennis Socken an, so nach dem Motto Scheiß drauf.

00:07:47: Bin nicht ganz d'Akor!

00:07:49: Weil...so ganz einfach ist es.

00:07:52: Ich

00:07:52: würde aber die frischen Tennis-Socken nehmen?

00:07:54: Ja, die Frischen, aber selbst die.

00:07:57: Das ist ein schmaler Grad, weil stell dir vor du gehst in eine Arztpraxis und der Arzt ist authentisch Und hat aber mal heute keine Lust irgendwie sich praxisgerecht anzuziehen, sondern kommt da einfach in seinen Jogger und so.

00:08:11: Dann würdest du diesem Arzt sehr wahrscheinlich eine gewisse Souveränität absprechen?

00:08:18: Er würde eine gewissen Professionalität vor deinen Augen verlieren!

00:08:23: Der Grad der Authentizität ist was das angeht finde ich schnell mit Professionalität verwechselt.

00:08:30: Ich finde, Inhalte sollten authentisch sein im Sinne von ich sage was ich natürlich auch in dem Moment jetzt gerade denke.

00:08:37: Aber wenn ich auf einer Bühne stehe und stelle dir vor, ich würde die ganze Zeit sagen, ich bin so aufgeregt!

00:08:42: Ich habe so eine Angst!

00:08:44: Dann wäre das zwar authentisch aber auch hier wieder stell dir den Arzt vor dein Knie ist offen und er sagt, ich habe so Angst dieser OP!

00:08:54: Ich bin so unsicher.

00:08:55: wie wäre das für dich als Patient?

00:08:57: würdest du das mitbekommen?

00:08:58: Es wäre die Hölle, aber es wäre authentisch.

00:09:02: Also das geht nicht dieses Mindset.

00:09:05: also da muss man schon auch verstehen was ist Professionalität und dass ich das natürlich integriere in Geschichten zum Beispiel und sage hey Svenja auf meiner ersten Bühne!

00:09:17: Ich dachte ich sterbe.

00:09:19: ja ich dachte ich stelle.

00:09:20: es war gar nicht die erste bühne.

00:09:21: jetzt ist das interessanter.

00:09:22: auf meine fünften bühnen dachte ich stirbe.

00:09:25: Das kann ich dir jetzt

00:09:26: erzählen.

00:09:27: Genau, weil das... Ich bin der Kapitän des Schiffs und wenn ich der Kapitäne bin auf der Bühne dann sage ich nicht wir sinken sondern dann halte ich den Raum und trainiere mich darin.

00:09:42: in meiner Angst und in meinem völligen Blackout was ich zu der Zeit hatte trainiere ich mich da drinnen das auszuhalten.

00:09:51: im Nachhinein nutze ich diese Situation Für mein Coaching, für mein Storytelling und erzähle du Svenja drei Tipps wie ich durch den Blackout gegangen bin.

00:10:03: Aber es ist ein Fehl und eine Irrglaube in meinen Augen diese Authentizität immer reinzuschieben uns zu sagen Naja da mache ich's halt heute im Jogger Ach dann erzähl' ich halt heute auf der Bühne Wie schlecht es mir geht weil das is ja authentisch

00:10:20: Du hast total recht.

00:10:21: Da habe ich noch nie drüber nachgedacht, dass man Authentizität ist ja gerade so das Wort was man halt überall auch liest.

00:10:27: Ich glaube ja auch so ein bisschen mit der Begegnung von KI und der Angst Dass man sagt Ja aber wir sind noch authentisch irgendwie Das bleibt uns ja wenigstens irgendwie noch.

00:10:40: Was ich aber auch so spannend daran finde ist du sagst diesen Raum halten.

00:10:45: Also ich bin jetzt Designerin Und ich baue Marken So.

00:10:50: Und eine Kundin oder ein Kunde kommt zu mir und die haben meistens irgendein Problem, irgendeinen ja visuelles Problem sehr häufig manchmal auch ein inhaltliches Problem und die kommen geraten ja auch ins Wanken dass sie sich dann plötzlich nicht mehr sicher sind.

00:11:05: wohin will ich denn?

00:11:06: Und war das die richtige Entscheidung?

00:11:07: und da sage ich zum Beispiel Masterclasses im Poolhaus für andere Designerin.

00:11:13: Wir müssen diesen Raum halten, weil die kommen ja zu uns!

00:11:15: Wir sind quasi der Arzt mit diesem offenen Knie und wir dürfen uns jetzt nicht anmerken lassen, ja irgendwie haben wir wirklich gerade die Richtung ein bisschen verlassen, sondern wir müssen einfach den Raum halten und sagen okay hör zu das ist ein ganz normaler Prozess, ja das ist ja auch eine krasse Entscheidung.

00:11:30: Aber wir besinnen uns noch mal darauf, warum seid ihr hier?

00:11:34: Was ist denn eure Ziele?

00:11:35: und dann kriegen wir das... Dann lenken wir das wieder so auf die richtigen Bahnen.

00:11:39: So, dass weiß ich zum Beispiel als Designerin!

00:11:45: Jetzt präsentiere ich mich ja beispielsweise bei auf Social Media, bei Instagram weil wir jetzt einfach auch die Chance haben eine Bühne zu nutzen, weil viele Leute eben auch hingucken Und das ist ja gar nicht so einfach wie man immer denkt.

00:11:59: Man kann ja nichts sagen, ich gehe jetzt raus auf diese Bühne da bin ich und dann entdecken mich die Menschen schon.

00:12:05: Ich habe eine Reise hinter mir, dass ich auch immer irgendwie davon ausgegangen bin.

00:12:09: Ja, ich muss super authentisch sein!

00:12:12: Ich muss Svenja sein es muss spürbar sein und dann hab' ich eben meine Tennissocken und meine Sneaker.

00:12:19: Das ist vielleicht ja auch mein Erdmal.

00:12:22: Signature?

00:12:25: Aber trotzdem gelingt es ja dann auch nicht immer unbedingt da dann trotzdem noch so diese professionelle Note irgendwie.

00:12:34: Also warum gelingt mir das im Innen, in meinem Business aber im Außen halt oft nicht?

00:12:40: Das ist ja die spannende Frage!

00:12:42: Ja das Thema ist eigentlich riesengroß und tatsächlich ist es so.

00:12:45: ich würde jetzt nochmal gern den Ravi zitieren.

00:12:48: Authentizität bedeutet dass ein Kontext von dir Ein Kontext ist es ja im Grunde das ganze Leben sehr komplex und wir haben hier sehr viele Rollen, in denen wir sind.

00:13:02: Aber in diesem Kontext der jetzt bei dir du bist die Designerin, die du verkörperst hast dann ist das auch dein Beruf und deine Professionalität warum Menschen zu dir kommen.

00:13:14: Und da ist es deiner Aufgabe maßgeblich das wirklich zu halten die Frau aufzufangen und mit ihr durch diese Reise durchzugehen.

00:13:23: Unsicherheit ist ja nichts Schlimmes.

00:13:27: Ich finde aber, es ist ganz klar unsere Aufgabe und auch unsere Verantwortung die wir dann auch in dem Moment übernehmen dass wir genau wie ein Arzt das auch tut um bei diesem Bild zu bleiben eine Unsicherkeit verursacht ja im Grunde deinem Gegenüber auch Unsicherheit.

00:13:47: also unsicherheit gibt unsicher halt Und es ist aber deine Aufgabe, damit umzugehen.

00:13:54: Also wenn ich zum Beispiel jetzt mit dir arbeite und ich bin wirklich unsicher dann kann ich durchaus diese Unsicherheit natürlich dir gegenüber auch äußern.

00:14:08: Aber... wo man eben auch ein Profi oder jemanden, der wirklich weiß was er da tut, erkennt von einem Nicht-Profi.

00:14:18: Also ich würde in dem Moment meine Unsicherheit ganz anders einordnen.

00:14:24: Ich würde sie als Prozess mit dir sehen und würde... würde mich mit mir selber sehr befassen, und zwar wenn du nicht dabei bist.

00:14:33: Und würde für mich mich sortieren und wirklich für dich natürlich diesen Mehrwert auch bieten wollen den du ja auch kaufst in dem Moment wo du mich zum Beispiel als Coach kaufs und würde.

00:14:45: da gibt es ja tausend Möglichkeiten.

00:14:47: also auch ein Arzt nimmt sich ja auch vielleicht einen Röntgenbild und bespricht das mit einem anderen

00:14:52: Arzt Ja, absolut.

00:14:53: Oder nimmt sich zurück und schaut sich das in Ruhe noch mal an?

00:14:57: Also ich finde schon, dass eine Unsicherheit ist nicht ne Form von Schwäche – das haben wir ja alle!

00:15:03: Das ist auch ne Prozessarbeit die wir gerade als Coaches und Designer machen.

00:15:08: Aber professionell ist für mich authentisch zu sagen, du keine Ahnung, ich weiß es gar da auch nicht ehrlich gesagt wie wir's machen, ich weiss es nicht.

00:15:16: Sondern das ist….

00:15:17: Da mach' ichs mir recht einfach weil ich sage, du bist aber authentisch Da bin ich jetzt aber authentisch.

00:15:23: Aber das ist ein ganz, ganz schmaler Grad!

00:15:26: Sondern in dem Moment verliere ich mich als in meiner Aufgabe und meiner Profession.

00:15:31: Also da würde ich von abraten sehr an mir selber arbeiten und gucken wie kriege ich für mich einen Weg um der Frau, um meine Kunden?

00:15:44: das Beste mögliche zu geben.

00:15:45: Natürlich kann ich werden und kann sagen, du pass auf Svenja!

00:15:49: Wir haben jetzt hier gerade drei Strenge.

00:15:52: Ich muss darüber nachdenken.

00:15:54: Lass uns mal an der Stelle jetzt vielleicht sogar einen Cut machen lass uns dann gerne die halbe Stunde als Beispiel im nächsten Call dranhängen.

00:16:03: aber ich muss da mal grad für mich einchecken weil ich grade wirklich am überlegen bin.

00:16:07: sie gestalten wir das jetzt am sinnvollsten.

00:16:10: Und da auch den Mut zu haben zu unterbrechen und den Mut zu haben, an der Stelle muss ich mich mal gerade mit mir selber.

00:16:20: Und dass du dann natürlich vielleicht auch Unterstützung selbst nimmst ja in Form eben wie ein Arzt konsultiert einen Kollegen oder so da gibt es ja viele... also ich persönlich hatte das noch nicht ehrlich gesagt, dass das so war aber ich finde das überhaupt nicht dramatisch.

00:16:35: Ach doch warte.

00:16:36: ich hatte letztens eine Situation, eine Frau wollte eine Pressebegleitung von mir.

00:16:42: Mein Job ist, ich habe eine Speakerakademie.

00:16:44: Ich bin ja für Frauen da wenn sie sprechen lernen wollen und sie wollte aber eine Pressebegleitung weil ich eben so lange beim Fernsehen gearbeitet hab und das war übrigens genau so eine Situation.

00:16:53: Da habe ich zu ihr gesagt du pass auf Das ist ne Anfrage Die ist also...ich kann das leisten Aber der ging es um den Preis.

00:17:03: Was kostet das?

00:17:04: Und da habe ich auch gesagt Ich muss das erstmal mir anschauen, ich muss das erst mal reflektieren und vor allem auch ehrlich gesagt mich informieren.

00:17:15: Also ich muss erstmal den Markt der ist ja ein anderer... Ich muss es erstmal anschauen!

00:17:21: Und da habe ich auch... Ich hab ja in fünf oder sechs Calls aber es war der richtige Weg und das ist für mich dann authentisch da nicht irgendwie rum zu pokern oder so zu tun, ne?

00:17:31: Ja genau, sondern da echt zu sein in dem Moment.

00:17:33: Genau.

00:17:34: Ich glaube jetzt wo du gerade das sagst... Authentizität ist halt vor allem nicht zu versuchen, jemand anderes

00:17:42: zu sein.

00:17:43: Genau!

00:17:43: Sondern vielleicht auch wirklich seine Expertise, seine Professionalität, seine Qualität zu finden und nach außen zu tragen.

00:17:52: Ja

00:17:53: absolut.

00:17:53: Und wenn die Socken dann Signature sind?

00:17:55: Ist es ja was anderes?

00:17:56: Also nehmen wir mal an Tennis-Socken sind da ein Signature mit... Besonders, also vielleicht auch sogar welche, die so ein Stil haben.

00:18:03: Wo noch was draufsteht oder was weiß ich und dann besonderes Sneaker?

00:18:07: Dann kann das ja auch ein Signature sein!

00:18:09: Dann ist das ja etwas anderes.

00:18:11: aber wenn ich mich jetzt zum Beispiel so kleiden würde immer, wonach ich mich fühle... Kann es sein dass das authentisch

00:18:19: isst

00:18:20: Aber es würde mir nicht entsprechen in meiner Rolle der Speekerin der Frau, die ich verkörpern will.

00:18:30: Weil

00:18:30: ich will ja eine bestimmte Frau verkörpern.

00:18:32: Das ist aber auch ein Teil von mir!

00:18:35: Aber mir ist nicht immer danach.

00:18:37: Aber ein Teil für mich ist zum Beispiel ja auch Anstand.

00:18:41: Ja das ist also... Ich finde Authentizität hat ja viele Facetten, die dazugehören.

00:18:46: Heißt ja Ich glaube, du hast es eben auch gesagt.

00:18:49: Auf alles scheißen ist mir doch egal!

00:18:52: Sondern es ist ja auch was für Werte habe ich und welche Haltung habe ich?

00:18:58: Was finde...ich hab' auch einen gewissen Anstand.

00:19:00: also wenn ich irgendwo hingehe dass ich mich dann auch irgendwie net an den Tisch setze und nicht auf den Tisch oder sowas das sich mit Messer- und Gabelessen und nicht mit den Fingern sondern hat ja auch etwas mit Anstand zu tun und auch mit einer gewissen Wertschätzung meiner Person gegenüber.

00:19:17: Ja, auf jeden Fall.

00:19:20: Genau!

00:19:21: Also es ist

00:19:23: eine

00:19:24: Haltung die du ausdrückst und gleichzeitig sehe ich auch genau so diese Frage... Ich mag das sehr in der Doku von Tony Robbins also egal ob man den Mann gut findet oder nicht aber es gibt diese Doku I'm not your Guru Und dieser erste Satz war für mich ein totaler Aha-Effekt.

00:19:40: Der erste Satze dieser Doku ist er sagt eher ich habe diesen Typen erfunden diesen Speaker, diesen Coach.

00:19:47: Ich habe diesen Typen erfunden namens Tony Robbins.

00:19:52: Und dann hab ich so gedacht, das ist ja Wahnsinn!

00:19:56: Also

00:19:58: er redet

00:19:59: von sich in der dritten Person als ein Menschen den er erfunden hat und dadurch hat da auch eine Distanz zu sich selber weil wir immer Angst haben vor Ablehnung und die auch immer so große Angst davor haben was es wenn es nicht erfolgreich wird.

00:20:15: Und in dem Moment, wo er sagt ich habe diesen Typen erfunden, distanziert er sich und lässt den Typen sozusagen eher selbst als diese Bühnenvariante, diese professionelle Variante.

00:20:26: Aber davon bleibt sein Privatleben zum Beispiel, als Familienvater

00:20:31: etc.,

00:20:31: unberührt.".

00:20:33: Und jetzt könnte man sagen, ja das ist wie so eine Bipolarität oder Schizophrenie.

00:20:36: Keine Ahnung!

00:20:37: Aber man kann es auch ganz positiv sehen und sagen genau so.

00:20:41: also es gibt einfach mehrere Rollen und diese eine Rolle ist eine Rolle in der siehst du dich?

00:20:48: Wenn ich auf der Bühne stehe mir ist auch nicht immer danach.

00:20:51: Ich habe mein Business mitten in der Trennung von meinem Mann aufgebaut.

00:20:55: Also die ganzen Sprünge die passiert sind in meinem Business sind in der größten privaten Krise meines Lebens passiert.

00:21:05: Und da sagen ja auch viele, und das stimmt nicht so nach dem Motto starke Mann, wie gibt es hinter jeder starken Frau ein Blub?

00:21:16: Oder du musst erst das Stark haben, ich kann das überhaupt nicht bestätigen.

00:21:21: in meiner schwächsten privaten Zeit der größten Krise... habe ich mein Business aufgebaut.

00:21:29: Und war mir danach, ein Kleid anzuziehen und einen Shooting zu machen?

00:21:33: Nein!

00:21:34: War mir danach von Bühne zu Bühnen zu gehen und da sozusagen zu stehen und mich in meiner Freude... Freude ist ein ganz großes Element in meiner Arbeit, Begeisterung.

00:21:44: Mir war auch nicht immer nach.

00:21:46: Jetzt könnte man sagen, bist du aber unauthentisch.

00:21:48: Aber jetzt kommt es durch die Energie, die ich gebe, bekomme ich ja auch die Energie zurück Und ich bin ganz oft sehr traurig auf die Bühne in Wahrheit, in mir Innen.

00:22:00: Bin aber sehr glückselig und energieaufgeladen von der Bühnen wieder runter weil mir das ja die Energie gegeben hat.

00:22:10: Das heißt auch das dürfen wir voll verstehen In der schwächsten Zeit, in der Krise daraus zu gehen und dein Ding zu machen gibt dir das zurück.

00:22:22: also du gehst schwach rein und gehst stark wieder raus.

00:22:26: Und nicht umgekehrt, was viele denken!

00:22:29: Du kannst nur stark irgendwo

00:22:30: reingehen.".

00:22:31: Also einer der Hauptsätze, den ich nicht immer wieder höre wenn Frauen mit mir zusammenarbeiten wollen ist jetzt ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt weil... Ich habe kein Geld.

00:22:42: Mit meinem Mann läuft's grade schlecht?

00:22:44: Ich bin grad im Umbruch.

00:22:46: Ich weiß nicht wohin es mich beruflich verschlägt.

00:22:48: Ich weiss gerade ehrlich gar nichts mehr.

00:22:50: also es tut mir leid wir müssen uns verschieben Und das ist der Punkt, wo das Leben dich immer wieder fragt.

00:22:57: Willst du es wirklich?

00:22:58: Willst Du's

00:22:59: wirklich?!

00:23:00: Und wir geben für so viel Dinge Geld aus und es ist heutzutage jeder Frau möglich in Raten ein Coaching abzuzahlen!

00:23:09: Die Frage ist willst Du´s wirklich?

00:23:12: Das ist etwas was da draußen absolut immer immer verwechselt wird dass wir denken erst muss eine Stabilität da sein.

00:23:24: Und aus dieser Stabilitet kommt der nächste Wachstumsschritt,

00:23:29: falsch!

00:23:30: Du gehst instabil, unsicher, voller Zweifel und unfertig in einen Prozess rein zum Beispiel Speaking... Ja?

00:23:40: ...und in diesem Prozess entwickelst du dich und wächst und nicht auf der Wartebank und nicht mit diesem.

00:23:47: erst wenn.

00:23:48: Erst Wenn Weil du brauchst ja deine Präsenz und dein Speaking, um erfolgreich zu werden.

00:23:56: Ja

00:23:56: absolut!

00:23:57: Und das ist falsch gedacht?

00:24:00: Also die Rolle hilft uns ja, ähm...die wir formen.

00:24:04: Das muss ja.

00:24:05: natürlich bin ich als Gibt es mich auch als Mutter.

00:24:08: Ich hab' ja auch zwei Kinder so wie du ja auch.

00:24:10: Genau.

00:24:11: Mich gibt's ja auch noch in anderen Rollen.

00:24:15: Aber die Rolle, die ich sichtbar mache, ist ja die Rolle als Designerin.

00:24:20: Und die habe ich mir jetzt so geformt und da spielt es natürlich in erster Linie keine Rolle, was vielleicht gerade mit den anderen rollen.

00:24:28: passiert.

00:24:29: Wie bei dir zum Beispiel, dass du gerade in einer Trennung lebst?

00:24:32: Genau!

00:24:32: Sondern deine Rolle war dann das Du-Speakerin-Best auf der Bühne, das von dir auch eine gewisse, wie ich das jetzt verstanden habe, Lebensfreude und Energie erwartet wird.

00:24:41: Und an der Stelle ... Ich war ja ab dich ja schon auf Bühnen gesehen... Ja!

00:24:45: Das ist krass was du für eine Energie und Lebensfreunde versprüßt.

00:24:50: Das ist echt der absolute Wahnsinn.

00:24:52: Also gibt es ... Können wir die Rolle vielleicht benennen als dass das die Sichtbarkeit ist, mit der wir heutzutage umgehen?

00:25:02: Das würde ich unterschreiben.

00:25:04: Ich würde aber noch eine Ergänzung machen wollen und zwar finde oder bin sicher, dass in Wahrheit die Rollen nicht getrennt sind.

00:25:12: Also ich bin sicher ,dass es wieder der Klassiker ist.

00:25:16: ja also ich kann eine Trennung hier nicht ausblenden.

00:25:21: Aber da sind wir wieder beim Thema Lernen sie zu integrieren und es trotzdem zu machen.

00:25:28: Also wieder dieser Punkt, wenn du auf der Bühne stehst und dein Kind ist krank dann kannst du das ja nicht zur Seite schieben sondern du bist in dem Moment auch die besorgte Mutter.

00:25:40: Und ich habe gelernt im Laufe der letzten Jahre gerade auch in so einem Kontext wie Ich bin maßgeblich für den Raum sehr oft verantwortlich!

00:25:51: Ich bringe mich aber auch ganz bewusst in diese Situation.

00:25:54: Ich muss nicht auf die Bühne, ich will auf die Bühne.

00:25:58: Und in dem Moment wo ich das entscheide oder auch Social Media – ich muss nicht posten!

00:26:04: Ich WILL

00:26:05: posten!"

00:26:07: Übernimmst du ja schon diese Verantwortung und ich habe gelernt, diese Rollen, die getrennte Ehefrau oder die Frau in der Scheidung, zerrissen es zwischen Job, also zerrissend war.

00:26:22: Es ist deutlich besser geworden aber ich war sehr lange zerrissen zwischen dem also den gerecht werden meiner Kinder und Ich baue mein Business auf.

00:26:32: das heißt es geht eher um die frage nicht rollen zu auseinander zu dividieren finde ich sondern es geht darum die rollen Zu integrieren Wie du gerade sagst, in der Sichtbarkeit bewusst zu entscheiden welche der Rollen möchte ich zeigen im Grunde.

00:26:57: Aber das heißt nicht dass wenn ich auf der Bühne stehe... Das ist übrigens wieder für mich authentisch.

00:27:04: mittlerweile bin Ich auch so gewachsen Dass meine Bühnen und damit das ist auch mein absoluter USP Und Du warst dabei Meine bühnen sind persönlich.

00:27:15: Wenn ich auf Der Bühnestehe erzähle ich das mittlerweile.

00:27:19: Ich sage, du, ich bin gerade im Dating-Game.

00:27:23: Das war ja so jetzt im März und ich bin zum ersten Mal von einem Mann gehostet worden.

00:27:28: Ich hab das immer nur in Podcasts gehört aber es ist mir jetzt zum ersten mal passiert und es hat mir das Herz zerrissen!

00:27:36: Das heißt in dem Moment entscheide ich dass die Rolle der Dating ever die es aber auch in meinem Leben aktuell gibt, weil ich bin ja gerade so in dieser Datingphase gewesen das erste Mal nach achtzehn Jahren und habe mich aber dafür bewusst entschieden dieses Türchen zu öffnen.

00:27:56: Weißt du vielleicht wie ein Adventskalender?

00:27:57: Vielleicht sogar vom Bild Ja wir haben so vierundzwanzig Türchen und vielleicht kann man aus dem Fernsehen vierund zwanzig rollen.

00:28:03: Uns würden wenn wir jetzt darüber Brainstorm würde uns ganz bestimmt Vierund Zwanzig Rollen Einfallen Und Du entscheidest auf der Bühne welches Türchen.

00:28:12: Ich mag das Bild grad voll, weil es kann man sich so nicht gut vorstellen.

00:28:15: Welches Tüchen öffne ich?

00:28:17: Und in meinen Augen wenn du mich fragen würdest was ist das Geheimnis von Erfolg?

00:28:22: Persönlichkeit Werde persönlich.

00:28:25: Warum heißt es Personal Brand?

00:28:27: Warum heißt das Personal Brand?

00:28:29: warum heißt es nicht Human Brand oder People Brand sondern Personal Brand?

00:28:37: Weil das Wort Persona, Person persönlich dahinter steckt.

00:28:42: Und ich hab Erfolg, mein Game-Changer, weil ich es ganz oft gefragt werde, wann ist es so durch die Decke gegangen?

00:28:48: Das ist immer so.

00:28:48: die Hauptfrage!

00:28:49: Wann ist es durch die Decke

00:28:50: gegangen?!

00:28:51: In dem Moment wo ich von vierundzwanzig Türchen die Hälfte geöffnet habe.

00:28:56: Ja vielleicht eines Tages sogar alle muss aber nicht.

00:29:01: ja also auch da wieder wenn manche sagen muss sich jetzt meine ganzen Leben und so nein Aber entscheide dich doch mal dafür, statt vielleicht fünf Türchen acht zu öffnen.

00:29:11: Vielleicht sogar zehn?

00:29:13: Es ist nichts Schlimmes!

00:29:14: Sondern so wie Gela Allmann sagt – das Interview hatte ich gerade mit einer ganz tollen Skispringerin die achthundert Meter vom Berg bestürzt ist bei einem Fotoshooting und ihr Leben hing am Seiden in Faden.

00:29:27: Und sie hat gesagt, Speaking is Heilung Sprechen ist Heilung.

00:29:32: Das heißt, du gibst nicht nur wahnsinnigen Mehrwert so wie wir gerade beide sondern du heilst auch selber.

00:29:40: und auch meine Trennung.

00:29:41: ich habe da ja zwei Jahre nicht drüber gesprochen.

00:29:44: dann hab' ich's bei Instagram sozusagen oder bei Social Media also kommuniziert.

00:29:48: und was es passiert?

00:29:48: Du ahnst es sehr viele Menschen haben sich dann geöffnet und zum Beispiel auch da sich für mein Coaching entschieden weil sie mit mir eine Identifikationsfläche gefunden haben, nämlich auch eine Frau die in der Trennung ist.

00:30:07: Haben dadurch noch viel mehr sich bestärkt gefühlt in meinen Raum zu kommen?

00:30:12: Weil Sie wissen ich bin auch im Schmerz und Du wirst den Begriff Pain Points ja gut kennen!

00:30:18: Es geht halt um diese Pain Points Und das ist für mich das Authentischste was du machen kannst wenn du deine Tore öffnest Deine Türchen öffnis zu deinem Herzen

00:30:28: Ja, finde ich gerade total das schöne Bild.

00:30:31: Weil eigentlich wollte ich die ganze Zeit sagen ja es ist die Connection, die einem sonst aus so fehlt.

00:30:36: Weil du willst ja irgendwie brauchen wir Menschen das?

00:30:38: Wir brauchen so eine Connection.

00:30:39: Irgendso ein Anknüpfungspunkt dass man merkt so ahja!

00:30:42: Ahja!

00:30:43: Irgendwie gibt es was zwischen dir und mir was wir gemeinsam haben weil dann kann man sich auch viel besser in die Worte, in das gesprochene hereinfühlen.

00:30:53: Da sind wir auch schon gerade, weil da will ich noch in die Richtung aus ein bisschen gehen.

00:30:57: Wir sind jetzt so ein bisschen auf Sichtbarkeit, auf Rolle und auf Mindset.

00:31:00: Ich finde das sind alles super wichtige Begriffe mit denen man mal wirklich ein bisschen spazieren gehen kann was das für einen bedeutet.

00:31:08: aber es geht ja auch um Sprache.

00:31:09: bei dir ne?

00:31:10: Du hast diese Academy!

00:31:12: So

00:31:13: du befähigst da Frauen wirklich... Ja klingt jetzt irgendwie doof.

00:31:17: wahrscheinlich beschreibe ich es falsch, ihre Sprache zu finden.

00:31:20: Auch ihre Ausstrahlung zu finden?

00:31:22: Das

00:31:22: ist richtig!

00:31:25: Was ist der Hintergrund?

00:31:27: Was ist dein Anliegen?

00:31:28: Warum tust du das?

00:31:29: Was möchtest du diesen Frauen mitgeben?

00:31:32: Ich habe

00:31:32: tatsächlich zwei... wie immer, der Mensch handelt ja auch da wieder aus vielen Motivationen heraus und es gibt bei mir wirklich zwei Ebenen.

00:31:42: die erste war ganz persönlich mit meiner Selbstständigkeit und bin einfach verrückt geworden.

00:31:51: Also ich würde sogar sagen, ich habe drei Jahre gehabt in denen... unglaublich viel gearbeitet habe und sehr viel gemacht habe, aber monetär ist nichts bei rumgekommen.

00:32:01: Das heißt also ich habe gemerkt... Ich arbeite in Arbeit und Arbeite und Arbete und ich verdiene einfach kein Geld!

00:32:10: Und es hat mich zermürbt.

00:32:12: gerade in der Trennung wo mein größter Wunsch war die finanzielle Unabhängigkeit und die finanziale Freiheit hat es mich besonders getroffen, dass ich's anscheinend nicht schaffe mit meiner Kompetenz.

00:32:27: Und das weiß ich einfach, dass sich unglaublich viel Wissen mitbringe was diese Themengebiete angeht und ich hab´s nicht geschafft daraus Geld zu machen!

00:32:38: Und das hat mich also wirklich... Ich war selten in meinem Leben in so einem Tief Punkt wie in dieser Zeit.

00:32:47: Ich wusste nicht, dass es so sehr weh tut kein Geld zu haben und das ist so sehr Weh tut irgendwie es nicht zu schaffen, nicht erfolgreich zu werden.

00:32:59: Mich hat das zermürbt!

00:33:01: Ich erinnere mich noch an so viele Situationen wo ich auch gedacht habe weißte was?

00:33:04: Weißte

00:33:04: was?!

00:33:05: Dann lass ich's!

00:33:06: Also dann lasse ichs und ich meinst ernst... Dann gehe ich wieder eine Festanstellung, ne?

00:33:09: Dann geh' ich halt wieder in die Festanstellung.

00:33:11: Ich hab´s versucht aber dann lass ichs halt.

00:33:14: So Und dann wieder die Frage, was war der Change?

00:33:19: Dann bin ich ja auf ein Event geflogen nach Oslo.

00:33:24: Wo es eigentlich nur um Leadership ging und Führung lernen usw.

00:33:29: Da war dieser Kollege von Tony Robbins, der Randy Cage gefragt hat wer will auf die Bühne!

00:33:38: Jetzt haben sich aber von zweitausend Leuten ja nur sieben gemeldet, was ja auch Wahnsinn war.

00:33:43: Und ich war eine von denen und ich kürze das ab, weil ich könnte darüber jetzt drei Stunden erzählen.

00:33:47: Aber in dem Moment wo ich da stand auf der Bühne ist in meinem Kopf also wieso?

00:33:55: Ich wusste in dem moment, was ich zu tun habe!

00:33:59: Also es war wirklich... Es war wie im Film.

00:34:01: Ich wusse okay, ich bin noch nicht auf der bühne.

00:34:07: mache und arbeite wie eine Irre, wirklich wie ne Irre.

00:34:10: Ich hab fünf Jahre kein Netflix geguckt und abends wenn andere Menschen Netflix gucken habe ich immer am Laptop gesessen sobald die Kinder im Bett waren.

00:34:17: Ich hatte nicht vierzig Stunden Wochen, ich hatte sechszig Stunden wochen habe aber nichts verdient!

00:34:24: Und dann erst als sich dann auf dieser Bühne stand und gemerkt hat welcher Impact das hat, Menschen zu erreichen habe ich verstanden okay du Du nutzt es noch nicht, dass da draußen viele Bühnen sind.

00:34:43: Du

00:34:43: nutzst noch nicht das du in Deutschland lebst im Land wo auch Frauen ja auf Bühne gehen können dürfen müssen.

00:34:51: Es gibt genügend Länder wo das nicht geht.

00:34:53: Das muss man sich immer wieder vergegenwärtigen.

00:34:55: geschenktes ist und ich nutze's noch nicht wenn ich ehrlich bin so!

00:35:00: Und das war der Change.

00:35:02: In dem Moment habe ich gedacht okay ich muss meine ganze Sichtbarkeit ändern Ich muss über mein Business sprechen.

00:35:08: Ich muss daraus, ich muss mir die Bühnen nehmen.

00:35:12: Sei es in Unternehmen auf Events und jetzt kommt's oder Sie selbst kreieren!

00:35:19: Und so wurde ja unser Event geboren Speak Alive wo am Anfang auch nur fünfzig waren.

00:35:26: Und jetzt ist es ja so, wir bewegen uns schon in Räumen ab hundertzwanzig und wollen gar nicht dass das zu groß wird.

00:35:32: Damit diese, wie ihr alle ja sagen macht es nicht zu groß, damit es so schön exklusiv bleibt!

00:35:38: Und ich fand schon hundert zwanzig... Das ist schon viel.

00:35:41: aber ich weiß wenn wir richtig Gas geben würden.

00:35:43: natürlich könntest du's auch auf tausend skalieren.

00:35:46: Aber da muss ich sagen, das mache ich in anderen Räume, das mach' ich in meinen Zoom-Räum.

00:35:50: Aber unser Event ist was super Exklusives.

00:35:54: nur als Beispiel für den Ripple-Effekt, den Hebel der Bühne.

00:36:00: Und in dem Moment war klar – Moment!

00:36:03: Wenn ich ever das schaffe diesen Chainshin zu kriegen und mein Business großzumachen dann schaffen das auch andere Frauen.

00:36:15: Und da war natürlich auch klar und geboren Ich verkörpere das, was ich da erzähle in vollster Form und gleichzeitig weiß ich genau, was zu tun ist um es großzumachen.

00:36:29: Und das möchte ich weitergeben.

00:36:31: Somit kam auch die Akademie wieso zu mir?

00:36:34: Das hat sich so gefügt aber es war drei Jahre die purste Stagnation!

00:36:40: In Wahrheit war's natürlich keine Stagnion.

00:36:42: im Wahrhalt war dass die Basis Für diese Lösung, für diesen Wachstumsschub.

00:36:49: Aber das war mein ... allergrößter Pain.

00:36:52: Und da weiß ich, wenn ich jetzt das weitergebe und es tue ja die ganze Zeit – und ich sehe wie meine Frauen, die mit mir zusammenarbeiten erfolgreich werden, relevant werden!

00:37:02: Wie sie anfangen ihre Stimme, wie du eingangs gesagt hast zu nutzen, ihre Sprache zu finden, ihre Worte ganz an das einzusetzen unter das große Wort Storytelling.

00:37:14: Das ist so mein Gold.

00:37:15: Ich bin begnadete Begeisterte Storytellerin.

00:37:20: Und das gebe ich weiter, dieses Skill und das muss man aber lernen.

00:37:24: Wenn ich zu dir kommen würde, ich würde sagen, nee, ich bring mir Branding alleine bei!

00:37:28: Klar kannst du machen, kannst JetGPT fragen, klar kannst du alles machen?

00:37:32: Aber du wirst es nur anwenden wenn du ein Mentor oder einen Coach hast der dir das so nahe bringt, so dich mitnimmt dass du das adaptierst.

00:37:46: Ja.

00:37:48: Zum Beispiel sage ich immer im Poolhouse zu den anderen Designerinnen, also wenn es da ja auch um Projekt- und Kundenführung geht... Wenn du weißt wer du bist was du kannst und wie du sprichst dann verändert sich alles.

00:38:03: Und das ist es doch oder?

00:38:05: Ja!

00:38:06: Wenn du deine Rolle kennst die hatten wir heute schon.

00:38:11: Das habe ich gesagt, was du kannst also deine Expertise kennst Wie du

00:38:16: sprichst,

00:38:17: also dann auch wirklich die Sprache dafür zu finden.

00:38:20: Auch damit in die Sichtbarkeit zu gehen.

00:38:23: Dann verändert sich doch alles und das ist doch das Ziel eigentlich.

00:38:26: oder dass wir dann in egal welcher Lebenssituation eigentlich es muss ja auch gar nicht nur im beruflichen Kontext sein, dass es eine Unabhängigkeit und eine Freiheit auch irgendwie gibt oder?

00:38:37: Absolut.

00:38:38: aber jetzt kommt schon wieder der Haken.

00:38:40: die meisten glauben das kommt im überlegen oder eben warten.

00:38:47: Also die wenigsten Frauen sind noch, ich glaube das ändert sich gerade ehrlich gesagt bereit zu springen.

00:38:55: Es ist immer mit einem Invest verbunden.

00:38:58: du musst springen also der Sprung tut ja deshalb weh weil es kostet halt nicht zweihundert Euro sondern die meisten Coachings.

00:39:05: aber ich habe mindestens fünfzigtausend Euro in meine Coaching investiert und Ich hab das immer in Raten bezahlt und so weiter.

00:39:13: Und du musst auch klug wählen!

00:39:15: Welches Coaching... Also, du musst wirklich gut überlegen welches Coaging ist es wirklich?

00:39:19: Was brauche ich

00:39:20: wirklich?!

00:39:20: Und beim Speaking Landen alle weil Sprache nun mal das Hauptelement ist dich selber auszudrücken.

00:39:29: Das heißt, du kommst um deine eigene Sprache ja gar nicht drum rum.

00:39:32: Und zum Thema wer bist Du, dass is ne sehr schwierige Frage.

00:39:38: Die irgendwie auch so denken, ja wer bin ich denn eigentlich?

00:39:41: Also was will ich dann eigentlich.

00:39:42: Natürlich habe ich auch... Ich arbeite mit Unternehmerinnen und selbstständigen Frauen zusammen Und natürlich gibt es die, die schon super gefestigt sind Aber die trotzdem ja Themen haben.

00:39:52: Wir haben ja alle Themen beim Thema sprechen!

00:39:55: Ich bin aber ganz bei dir dass das die Lösung wäre.

00:39:59: Aber wenn du nicht bereit bist, zu springen und das ist wirklich dieser Sprung in dieses Ungewisse wird es wirklich klappen.

00:40:07: Wird es wirklich erfolgreich?

00:40:10: Oh mein Gott ich habe das Geld nicht!

00:40:12: Diese ganze im Grunde ja Leier die man sich selber auch erzählt Das ist nichts anderes außer eine Zurückhaltung des Nervensystems.

00:40:21: Also unser Nerven System hat ja wahnsinnig einen großen Schutz eine Schutzaufgabe.

00:40:29: Das heißt, dein Nervensystem will dich ja schützen und sagen Svenja macht das jetzt noch nicht?

00:40:36: Weil warte erst mal bis du genug Geld hast zum Beispiel!

00:40:41: Und dann kommt dieser Punkt wo du deinen Nervenystem ja provozierst indem du zum Beispiel sagst ne ich mach es jetzt trotzdem und damit setzt du dich ja einem Druck aus und etwas sehr unangenehmen.

00:40:56: Das wollen wir Menschen nicht.

00:40:58: Wir wollen das nicht, wir wollen wirklich so wie Geralt Hüter immer sagt du willst nicht diesen neuen Pfad gehen?

00:41:04: Du gehst den getrampelten Pfad, denen schon hunderttausend Menschen vor dir gegangen sind weil der neue ist ja ganz gefährlich und dein Körper entscheidet sich nicht um dich zu ärgern sondern um dich schützen für die sicheren Weg.

00:41:21: Aber das funktioniert nicht, weil dieser Weg auf die Bühne und viele sagen auch ich will aber gar nicht Spiekeren professionelle Spiekerinnen sein.

00:41:31: Dann sage ich immer du darum geht es ja gar nicht!

00:41:33: Es geht ja darum dass du sicher sprichst und dein Nervensystem sich beruhigen kann, weil du dich ja dem Ganzen aussetzt.

00:41:44: Also eine Art

00:41:45: Selbstermächtigung?

00:41:46: Total Total.

00:41:49: Und auf dieser Bühne zu stehen, das macht was mit einem!

00:41:52: Das macht wirklich etwas mit einem.

00:41:54: und als ich davor diesen zweitausend Menschen stand... Ich meine, schau wo ich heute stehe?

00:41:59: Das war wie so eine Zeitmaschine.

00:42:04: Ich bin aus dieser dreijährigen Stagnation raus mit zehn ... Was ist das?

00:42:09: Zehn Minuten.

00:42:10: also wir haben zehn Minuten.

00:42:12: es auch gerade eine schöne Huck.

00:42:14: Wir haben zehn minuten

00:42:16: drei Jahre

00:42:18: abgekürzt.

00:42:21: Ich weiß es einfach, ich wäre heute nicht annähernd da wenn ich nicht auf diese Bühne gegangen wäre.

00:42:29: Wahnsinn!

00:42:31: Das unterschreibe ich sofort.

00:42:33: Es ist selbst Ermächtigung pur.

00:42:37: Was sagst du nochmal?

00:42:38: Du sagst auch mal...

00:42:40: Mach dich groß sage ich immer genau und geh

00:42:44: los.

00:42:46: Mitmachtig groß, da steckt ja diese Selbstermächtigung eigentlich drin.

00:42:51: Total!

00:42:51: Und auch da war ich sehr desilusioniert.

00:42:54: Ich dachte, ich tolle Eva mit meiner ganzen Expertise.

00:42:58: Das wird bei LinkedIn und Instagram ein Kinderspiel.

00:43:01: Die werden mir das Jahre aus der Hand reißen.

00:43:04: Aber das stimmt nicht, das stimmt einfach nicht.

00:43:07: Weil der Markt ist mittlerweile wir sind nicht mehr in Corona Wir sind fünf Jahren nach Corona, sechs Jahre nach Corona.

00:43:12: Es ist nicht mehr so.

00:43:14: Der Markt ist voll.

00:43:17: Wenn du dich heute nicht für eben einen guten Coaching-Raum entscheidest, für das richtige Umfeld.

00:43:25: Du brauchst ein Netzwerk!

00:43:26: Du brauchste ein verdammt gutes Netzwerk.

00:43:30: und ich sage es dir auch da ehrlich mittlerweile wenn ich Coachings verkaufe... Ich verkauffe immer mit dem Zusatz, du kaufst hier nicht nun Speakercoaching.

00:43:39: Du kaufs ja auch ein Netzwerk.

00:43:42: Das ist auch ein netzwerk was du bekommst Und das hat ja einen super

00:43:46: hohen Wert.

00:43:47: Ohne Netzwerk, kein erfolgreiches Business!

00:43:51: Ja total spannend.

00:43:53: also was ich bei dir so schön finde ist mit diesem Großwachsen ist da steckt so viel drin.

00:43:57: Ich mag so Worldings auch total gerne.

00:43:59: erstens mal dieses Großwachsen.

00:44:01: du stellst dich auf deine Bühne Du wirst ein Stückchen größer.

00:44:05: die Bühnen verleiht ihr schon sinnbildlich eigentlich diese Größe

00:44:10: aber

00:44:10: auch wirklich dann dieses wächst in deine, in deine Rolle auch rein die du ausfüllen kannst.

00:44:18: Die Selbstermächtigung.

00:44:20: Ich finde da steckt so viel Schönes drin.

00:44:22: ich habe zum Beispiel bei mir es geht jetzt um Design Sag ich immer, sieht gut für dich aus.

00:44:28: Damit meine ich aber nicht nur dass es hübsch ist und schön ist sondern es wird auch gut für Dich aussehen wenn wir den Weg zusammengehen weil das nämlich Hand und Fuß hat.

00:44:37: ja weil wir nämlich wirklich drüber nachdenken.

00:44:39: also da auch Ich finde Sprache selber so spannend und so Ja weiß ich nicht Wenn man da die richtigen Worte findet dann braucht es oft gar nicht viele Aber sich da auszudrücken

00:44:53: Das ist wirklich was

00:44:54: ein gerade in der heutigen Zeit, ja vielleicht die Authentizität.

00:45:02: Ich bin gar nicht mehr so jetzt ein Fan von diesem Wort nach heute aber weil es eigentlich das falsche Wort ist.

00:45:11: ich glaube wir verstehen da was.

00:45:12: also auf jeden Fall habe ich glaube immer etwas Falsches darunter verstanden.

00:45:17: Macht dich halt einzigartig.

00:45:19: Ja, oder

00:45:19: wenn du deine Gedanken sagst?

00:45:20: Man könnte

00:45:20: auch echt sein sagen.

00:45:21: Also sich in echt zu zeigen.

00:45:24: Weil das stimmt schon also dieses Wort authentisch Das ist schon ein schwieriges Wort an dem Zusammenhang und es geht ja nicht darum wie Du auch schon gesagt hast Es geht nicht darum.

00:45:33: einfach Du lügst ja nicht In dem Moment, du lügste ja nicht.

00:45:38: Weißt Du also nehmen wir an Ich gehe auf eine Bühne Dann lüge ich ja nicht Wenn ich mein Programm mache.

00:45:45: Aber Ja, möchte in dem Moment nicht, denkt wieder an den Arzt.

00:45:50: Stehen und sagen eigentlich mache ich mir gerade in die Hose Ich sterbe vor Angst.

00:45:55: Weißt du das kann man machen?

00:45:58: Das nennt sich ja S-Issing.

00:46:01: Ja, meine ich doch, hätte ich

00:46:02: auch schon gesehen.

00:46:03: Genau!

00:46:04: Und das ist ein sehr gutes Stilmittel, dass man sagt wie es isst.

00:46:08: Aber

00:46:09: das IST einfach ein schmaler Grad.

00:46:13: Wenn Du als Speaker in eine Souveränität kommen möchtest.

00:46:17: Dann sag ich es gerne noch mal, ist das deine Aufgabe?

00:46:21: Dich in der Angst und in der totalen Finsternis auf der Bühne die du selber

00:46:26: fühlst

00:46:27: dich zu trainieren da durchzugehen?

00:46:31: Und im Nachhinein bin ich ja ganz große Fan davon dass man solche Dinge bespricht beleuchtet usw.

00:46:37: Aber ich denke wirklich immer an andere oder an den Piloten im Flugzeug.

00:46:43: Wie würdest du dich fühlen?

00:46:45: Wenn der Pilot sagt, ich mache mir gerade in die Hose.

00:46:50: Ich

00:46:50: habe

00:46:51: Angst!

00:46:52: Dann wäre das fast schon... Du würdest sagen bitte ich will aus dem Flugzeug aussteigen.

00:46:57: Das ist schrecklich, ich habe Todesangst durch dich und du hast auf der Bühne auch eine Verantwortung Und ich mag das mittlerweile gar nicht mehr wenn man irgendwie sagt ja ja erzähl das mal wie schlimm Angst du hast Du hast dich dafür entschieden, dich da oben hinzustellen.

00:47:15: Also trage auch bitte die Verantwortung dafür!

00:47:19: Natürlich wenn du kurz davor bist, ohnmächtig zu werden ja?

00:47:23: Kann ja auch wirklich mal sein.

00:47:24: Bei mir war das so, ich hab gedacht, ich kippe halt oben und habe mich auf den Stuhl gesetzt, aber trotzdem hab's nicht kommuniziert immer noch nicht.

00:47:33: Natürlich wenn irgendwann der ... Ich hab es einfach weiter durchgezogen.

00:47:36: Das ist mittlerweile eine Geschichte die erzähle ich in meinen Coaching-Räumen weil sie so wichtig ist.

00:47:41: Aber auch da bin ich jetzt im Nachhinein auf jeden Fall dran gewachsen dass sich meine Souveränität als Speikerin getragen und ausgehalten habe.

00:47:54: Und in dem Moment war das vielleicht dann unauthentisch, könnte man ja sagen.

00:48:00: Aber ich, Eva, wollte mich trainieren ... Ich nenne es mal Panik-Attacke, in dieser Panik.

00:48:09: Ich wollte das für mich durchleben, durchschreiten!

00:48:14: um selber zu wachsen und mein Publikum nicht damit reinziehen.

00:48:18: Natürlich, wenn es irgendwann gar nicht mehr geht oder kleines Beispiel du verlierst den roten Farben!

00:48:26: Da ist ja auch immer werde ich sehr oft gefragt soll ich das auf der Bühne sagen oder nicht?

00:48:30: So was zum Beispiel finde ich gar nicht schlimm, wenn dann irgendwie du bist im Flow und manchmal sage ich das sogar... ne Worauf wollte ich jetzt eigentlich noch mal hinaus?

00:48:41: So, dann kann man das ja auch sympathisch.

00:48:43: Dann kann ich sagen... Was habe ich jetzt gerade nochmal erzählt und das Publikum hilft ja dann auch oft!

00:48:48: Du hast grade erzählt dass du mit deinen Kindern einkaufen.

00:48:51: Ach genau, ich war gerade mit den Kindern eekommen so.

00:48:54: Das ist ja menschlich.

00:48:55: aber ich finde sich hinzustellen und an den Piloten zu denken, dann wirst du dir schnell wieder klar Ich bin Dienstleisterin Ich habe da eine Verantwortung und ich möchte in dem Moment meine Rolle als Speakerin auch ausführen, für die ich auch zum Beispiel gebucht worden bin.

00:49:14: Ehrlich gesagt, am Anfang ist es ja oft so du zahlst für die Bühne?

00:49:19: Und dann ist das ja so in Deutschland, dann kommen irgendwann diese Bartha-Deals

00:49:23: d.h.,

00:49:25: ich gebe meine Expertise bekomme kein Geld aber die Büne!

00:49:29: Und dann entwickelst du dich weiter und bekommst, du kannst von Speaking übrigens vielleicht noch kurz shout out hier an alle die Speaking lernen wollen.

00:49:37: Du kannst eines Tages wenn du dir das aufbaust und wenn du dich zum Beispiel jetzt als Brand-Expertin in Deutschland aufbauest und auf Bühnen gehst, dann beginnt ja so ein Lohn auch oder so einen Tagessatz oder so ein Stundensatz.

00:49:49: Dann kannst du ja schon für dreißig Minuten ganz normal um die drei tausend siebenhundert netto kriegen oder für sechzig Minuten ab fünftausend euro netto.

00:49:59: Das ist ein ganz normales speakerpreise, das ist nichts irgendwie wohoho, sondern dass hast du dir dann aber auch er arbeitet?

00:50:07: Du bist durch diese Ich sage mal wirklich taffen Situationen durch und Menschen kaufen dich Svenja, weil du den Raum halten kannst.

00:50:18: Und weil du ihn souverän betrittst und weil sie von dir maximalen Mehrwert bekommen.

00:50:24: Niemand gibt dir fünftausend Euro wenn du da oben die ganze Zeit stehst und sagst ich habe so Angst!

00:50:31: Kann man natürlich am Anfang Wirklich, das ist nicht schlimm.

00:50:35: Aber dann geh weiter und geh weiter!

00:50:38: Und rausleeren?

00:50:39: Ja, und letzter Tipp ist was hilft gegen Panik und Blackout auf der Bühne?

00:50:46: Die nächste Büh

00:50:47: ne?!

00:50:48: So is es einfach.

00:50:49: Mach weiter.

00:50:51: ja Es war kacke.

00:50:53: Ich hab mein Speech gehalten vor hundert Männern Katastrophe und du hast mich erlebt.

00:50:58: Ich würde sagen, ich mache das gut!

00:51:00: Es war eine Katastrofe.

00:51:02: Was habe ich gemacht?

00:51:03: Tränchen weggewischt im Auto, Freundin angerufen ausgeholt.

00:51:07: Katastrophen weiter gehts nächste Bühne weitermachen.

00:51:12: Und das ist das Ding.

00:51:15: ja.

00:51:15: also ich glaube wer hier noch nicht verstanden hat was Ewa macht.

00:51:19: Also, du musst diese ... Deine Academy werde ich auf jeden Fall in den Show notes finden, dass sie man nicht erreicht.

00:51:26: Ja!

00:51:27: Das ist jetzt hier noch mal eine große Einladung dafür.

00:51:30: Es ist wirklich

00:51:30: wichtig

00:51:32: und auch toll was du machst wirklich.

00:51:34: Wenn ich jetzt... Ich gucke so ein bisschen auf die Uhr, wir haben... Ich könnte noch?

00:51:38: Aber ich habe jetzt die ganze Zeit gedacht, ich hab ein großes Learning mitgenommen also ich hab viele Learnings mitgenommen das ich dem Podcast total falsch gestartet hat mit dir

00:51:47: Weil ich hab

00:51:48: eben noch dran gedacht, du standest ja auch bei Jusjo auf der Bühne.

00:51:52: Da hab' ich das erste Mal gesehen und da funktioniert ja auch was mit der Technik nicht?

00:51:58: Stimmt!

00:51:59: Und dann hat man sich dafür entschuldigt.

00:52:01: Und dann kamst Du... Das ist jetzt irgendwie zehn Minuten später anfängt und dann kam's Du auf die Bühnen und sagtest, warum müssen wir uns eigentlich immer sofort entschuligen?

00:52:09: Hat

00:52:10: das hier irgendwen gestört?

00:52:11: Ihr habt alle noch mit eurer Nachbar ein bisschen schnacken können, ihr

00:52:14: Einer hat sich noch schnell...

00:52:16: Getränk geholt, das ist alles irgendwie total entspannt.

00:52:19: Es ist kein wirklich aufgefallen aber wir tendieren dazu am Anfang schon mal zu frameen hey die Technik ist schlecht und oder Ich bin ja eigentlich gar keine Journalistin, mache ja trotzdem Podcast.

00:52:32: Dass ich da mit viel mehr Haltung – weil das ja meine Bühne ist, die ich halten möchte!

00:52:37: Ich habe mir das ausgesucht, dass sich da ganz anders reingehen.

00:52:39: Ja und vor allem auch dein Wording, ne?

00:52:41: Dein Wordings-Vanier ist mir auch….

00:52:43: also es wollte ich eben noch sagen aber du siehst, manchmal ist es dann so wieder im nächsten Gedanken und dann verliert man auch so ein... Du hast dich direkt geframed als kleiner.

00:52:52: ich in meinem kleinen Podcast Und das ist auch ganz interessant, weil klein ist ja genau das Stichwort.

00:53:02: Wir frame'n es klein um dem schon mal so ein bisschen bloß nicht jetzt hier zu groß denken... Und das kannst du auf alles beziehen, also auf den kleinen Podcast.

00:53:14: Den kleinen Kanal bei... Ich könnte jetzt auch sagen ja ich habe nur dreizehntausend Menschen die sich für mich interessieren.

00:53:21: Jemand anderes hat drei hunderttausend Menschen und das ist hier auch die Gefahr dass sagen viele zu Recht there's no limit es geht also nach oben hin Es gibt ja kein Limit.

00:53:33: Das ist auch das was so gefährlich ist warum man sich immer wieder klein macht.

00:53:38: aber Du hast absolut recht Das Worthing, was ich mir selber erzähle oder das Worthing ,was auch dir gegenüberbringe ist entscheidend dafür wie andere Menschen dich ja auch wahrnehmen.

00:53:51: Und da schließt sich der Kreis zum Speaking wenn wir sprechen und das trainieren weil es ist ein Training was dahinter steckt nichts anderes.

00:54:00: ja also immer so bisschen so dümdüm.

00:54:02: Also wie werde ich ein guter Speaker in dem du speakst?

00:54:05: Oh ne!

00:54:06: Ja klar, ja.

00:54:07: Also du musst es halt trainieren dafür brauchst halt eben diese Räume.

00:54:11: aber da das haben wir ein sehr schönes Beispiel genau das was Du gerade gemacht hast hier unterbewusst kommt dann ins Bewusstsein weil Du's sprichst und dadurch entlarven wir uns und in dem Moment wo wir uns entlarfen erkennen wir uns Ja, dann können wir es erst überhaupt verwandeln.

00:54:36: Vorher nicht!

00:54:37: Dann lernen wir.

00:54:38: Genau,

00:54:38: genau.

00:54:39: Das heißt Speaking ist ein Learning im Grunde.

00:54:42: Ein Dauer-Learning, ne?

00:54:43: Ja, ganz genau.

00:54:45: Ich bin

00:54:45: begeistert.

00:54:46: Ich finde das

00:54:47: so spannend.

00:54:48: Ja, es ist

00:54:49: wirklich spannend.

00:54:49: Es ist wirklich ein Riesenfeld und es hat sehr viel mit Geld zu tun, sehr viel Mitgeld.

00:54:55: also immer wieder sage ich wenn man sich dessen Bewusstes, wie sehr diese Energie in den Worten ist.

00:55:07: Die maßgeblich für das... Für den Erfolg.

00:55:10: und Erfolg ist ja was wir setzen ja Erfolg alle auch mit mit monetärem Erfolg gleich.

00:55:18: Dass dass ich hätte das nicht gedacht, dass es so eine Auswirkung hat?

00:55:22: Ja doch!

00:55:23: Ich kann mir das schon vorstellen.

00:55:25: also die Expertise alleine reicht nicht.

00:55:30: Du musst dich verkörpern, du musst dich ausdrücken können in dem Sinne es geht nicht darum ein Journalist zu werden.

00:55:37: Überhaupt nicht!

00:55:38: Es geht wirklich darum das was du gerade gemacht hast zu entlarven und das zu erkennen weil da drin liegt dann die Kraft.

00:55:48: die Kraft das rauszubringen was du ja eigentlich willst und deinen Wert.

00:55:53: letztlich geht es immer um deinen Selbstwert.

00:55:57: für dreißig Minuten fünftausend Euro zu nehmen, das erfordert ja erstmal dass du dann selbst, dass du dein Wert selbst kennst.

00:56:04: Deinen Selbstwert!

00:56:06: Wenn du den nicht kennst, kannst du niemals diese Summe aussprechen weil du es ja gar nichts siehst.

00:56:13: und da ist so spannend, weil die Frauen haben alle Expertise sind alle super-supertoll heidisbums aber schaffen es nicht zu erkennen, dass Sie diesen Wert eigentlich haben?

00:56:24: Und auch das is eben Speaking

00:56:26: Ja, voll.

00:56:27: Also ich hab mich des öfteren entlarvt gefühlt heute.

00:56:31: Das war jetzt eben nur das eine Beispiel... Die anderen kannst du dir wahrscheinlich denken?

00:56:36: Aber das ist auch so!

00:56:37: Ich habe ja mit dir viele solcher Gespräche und ich sage dass immer noch alles deshalb so stark und so ausdrücklich weil es ja selbst erlebt habe.

00:56:48: Ich hab nicht selber die ganze Zeit boykottiert.

00:56:51: Immer weiter bis der Schmerz aber irgendwann SO groß war dass ich dann ja diesen Bühnenmoment hatte und dadurch diesen Change.

00:57:01: Und das ist ja im Grunde das, was ich beruflich jetzt mache aber du.

00:57:04: Wer ich nicht auf die Bühne, wird es nicht passiert.

00:57:08: Ja total!

00:57:10: Ach ja.

00:57:11: Also, was für ein Glück, dass ich dich heute zuhören durfte und alle anderen dir jetzt auch zuhörn dürfen!

00:57:20: Eva, ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen

00:57:23: hast, dass

00:57:24: das so hier warst.

00:57:25: Es war so schön... Sehr gerne!

00:57:27: Danke dir!

00:57:28: Vielen

00:57:28: vielen Dank!

00:57:34: Ciao!

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